Eine Woche in Hamburg

Der Michel - das Wahrzeichen Hamburgs
Irgendwie sieht es so aus, als wäre mein diesjähriger Urlaub in hübsche, kleine und richtig leckere Wochenstückchen unterteilt. Für den ersten Apetithappen war Hamburg das Ziel.
Ich war früher schon ein paar Mal in Hamburg und war jedesmal von der Stadt begeistert. Ich halte sie für eine der schönsten Großstädte überhaupt. Und das hat sich auch dieses Mal wieder bestätigt. Das erste Highlight war das Musical „König der Löwen“. Schon die Überfahrt von den Landungsbrücken ist ein guter Start, doch was danach kommt, ist fast unglaublich. Richtig gute Musik und Songs, eine geniale Umsetzung der Tiere auf der Bühne (ich sag nur Löwenmasken, springende Gazellen und die Hyänen...) und Darsteller, deren Spiel einen sehr berührt. Das kann ich wirklich bedenkenlos weiterempfehlen!

Die Halle am Fischmarkt
Als nächstes stand eine Hafenrundfahrt an. Zuerst waren Marie-Line und ich mit einem anderen Pärchen alleine an Bord und wir überlegten, ob das Schiff so überhaupt jemals ablegt. Doch dann sahen wir uns urplötzlich von einer Horde Schülern aus Sachsen umringt und es ging los. Der Käptn hat wirklich sehr viel Humor bei der Beschreibung der einzelnen Sehenswürdigkeiten bewiesen und ging auch immer auf Hamburger Sonderheiten ein. Kurzum, es war eine sehr unterhaltsame Fahrt.

Erzengel Michael am Michel
Auf allgemeine Empfehlung hin sind wird dann auch ins
Miniatur-Wunderland, der größten Modelleisenbahn der Welt. Zuerst gab es eine Überraschung, als wir etwa eine Stunde nach Öffnung in einer relativ kurzen Schlange sahen, dass die voraussichtliche Wartezeit fast 40 Minuten beträgt. Bis wir mitbekamen, dass nur eine bestimmte Anzahl an Besucher in die Ausstellung gelassen wird - und die waren eben schon alle vor uns dagewesen. Zum Glück bekamen wir dafür etwas zu Trinken und irgenwann konnten wir tatsächlich eintreten. Und es hat sich gelohnt. Über drei Stunden sind wir durch die Hallen gelaufen und haben die Anlage (und vor allem die unglaublich vielen Figuren) dort bestaunt. Es sind jede Menge witzige Situationen eingebaut, wo man schon sehr genau hinsehen muss! Auch das kann ich weiterempfehlen – mit dem Tipp, vorher eine Eintrittszeit zu reservieren!
Ansonsten haben wir noch eine Stadtrundfahrt mitgemacht (so bekommt man relativ schnell einen Überblick) und haben auch jede Menge leckerer Restaurants entdeckt. Da möchte ich mal das Café Engelchen nennen, wo es zu einem vernünftigen Preis sehr leckere Gerichte in einem tollen Ambiente gibt. Wir hatten für die Zeit dort ein Apartment gemietet, das in der Nähe des Parks “Planten und Blomen” liegt (sehr gut geeignet für Spaziergänge, mit einem tollen Tropenhaus und, wenn man abends zur richtigen Zeit dort ist, auch mit Licht- und Wasserspielen - s. u. ) und auch nur ca. 200 Meter von der nächstens U-Bahn-Haltestelle entfernt war. Also war auch das richtig genial.
Erstellt am 31.05.2009 •
Letzte Änderung am 31.05.2009 10:21