In the Light of Love - Korfu

Marie-Line, Miten, Deva & ich
Im Juli haben Marie-Line und ich zwei wundervolle Wochen auf Korfu verbracht. Dabei haben wir die erste Woche das Seminar „In the Light of Love“ von Deva Premal & Miten besucht.
Morgens und abends haben wir uns (insgesamt eine Gruppe von ca. 70 Leuten aus der ganzen Welt) gemeinsam getroffen, um Mantren zu singen und zu meditieren. Dabei waren die verschiedenen Sessions durchaus sehr abwechslungsreich, teilweise mit Tanz, einmal sogar als Mantren-Heilsitzung, hin und wieder gab es auch interessante Stories von Miten oder Deva zu hören.
Ich bin mir vorgekommen, wie wenn ich mich in einem fortlaufenden Konzert über die Woche hin befinde. Und ich war überrascht, wie sich meine Stimme verändert hat – nun ja, hier zu Hause komme ich ja tatsächlich nicht so oft und regelmässig zum Singen.

Sonnenuntergang in Arillas
Auch das Tanzen hat richtig Spaß gemacht, vor allem der eine oder andere Kreistanz aus der Sufi-Tradition. Und auch der Austausch und die Unterhaltungen mit den anderen Gruppenteilnehmern war meistens äusserst interessant. Nun ja, immerhin war das ja auch eine illustre Sammlung von total netten Menschen, die auf mehr oder weniger abenteuerlichen Wegen zu diesem Seminar gekommen waren. Die längste Anreise hatte wohl ein Teilnehmer aus Singapur.

Fahrt mit der „Yellow Submarine“ im Paleokastritsa
Zwischen den einzelnen Sessions und dann vor allem in der zweiten Woche haben wir dann natürlich auch Korfu erkundet und sind (meistens abwechselnd jeweils einen Tag) dann auch mal nur gemütlich am Strand gelegen. Das Wetter war zu Beginn ungefähr genauso heiss, wie wir Deutschland verlassen hatten (34-36 Grad), doch irgendwie war es auch etwas angenehmer, da die meiste Zeit ein kühler Wind vom Meer her wehte. An ein, zwei Tagen wurde der allerdings sogar so heftig, dass wir schon beinahe fröstelten.

Blick vom „Bella Vista“ über Paleokastritsa
Unsere Ausflüge haben wir über ein lokales Reisebüro in Arillas getätigt. Wir hätten zwar auch, wie die meisten anderen Teilnehmer, ein Mofa, Quad oder Auto mieten können, aber irgendwie hatten wir bei den kuriosen und schlechten Strassenverhältnissen so ein besseres Gefühl. Und die Unternehmungen waren auch alle relativ günstig.
Zwei Tage haben wir in Paleokastritsa (das heisst übrigens so etwas wie „alte Burg“) verbracht (einmal sind wir per Bus dorhtin, einmal – viel schneller und gemütlicher – per Boot). Und einen Tag haben wir „Shopping in Kerkira“ gemacht – da wir allerdings nicht wirklich viel eingekauft haben, lief es wohl doch eher unter Sightseeing.
Erstellt am 08.08.2010 •
Letzte Änderung am 08.08.2010 17:35